Einladung zur Mitwirkung im Transferhub für Diagnostik
Innovationen schneller in den Markt bringen
Wie gelangen Innovationen aus der Diagnostik und Medizintechnik schneller in die Praxis? Das Fraunhofer ZDD und seine wissenschaftlichen Partner suchen engagierte Unternehmenspartner, die mit Weitblick und Know-How die Zukunft des Wissens- und Technologietransfers in der Diagnostik und Medizintechnik neu gestalten möchten.
Aus dem Fraunhofer Zentrum für Digitale Diagnostik ZDD heraus ist eine Initiative für einen neuen Transferhub des BMFTR entstanden. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IZI-BB, IMTE und IIS arbeiten wir an einem vielversprechenden Antrag. Unternehmen der Diagnostik- und Medizintechnikbranche können ihre Bedarfe frühzeitig in diesen Antrag einbringen und so von dieser Förderperspektive profitieren. Der Ansatz verbindet Point-of-Care-Diagnostik, Medizintechnik und Digital Health. Schlanke Entscheidungsstrukturen sollen den Transfer beschleunigen.
Die Initiative wurde aus dem Fraunhofer ZDD heraus gestartet und wird wissenschaftlich getragen durch die Fraunhofer Institute
- IZI-BB (Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, Institutsteil für Bioanalytik und Bioprozesse) mit Fokus auf Point-of-Care-Diagnostik und digitale Diagnostik.
- IMTE (Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik) mit Fokus auf Medizintechnik.
- IIS (Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen) mit Fokus auf digital Health und digitale Diagnostik.
Die Förderrichtlinie, die FAQs des BMFTR sowie eine Kurzbeschreibung des geplanten Vorhabens können Sie sich hier gerne runterladen: LINK
Auch wenn bundesweit, themenoffen voraussichtlich nur sechs Transferhubs gefördert werden, bestehen aufgrund des hohen Innovationsbedarfs in diesem Bereich trotzdem gute Erfolgschancen. Bei einer Förderung stehen jährlich bis zu 500.000 Euro für das Hubmanagement und 4,5 Millionen Euro für Projektförderung zur Verfügung. Die Laufzeit beträgt bis zu 10 Jahre.
Unternehmen der Diagnostikbranche sind in dieser Phase eingeladen mitzuwirken und sich je nach Bedarf als Wirtschaftsanker oder Netzwerkpartner einzubringen.
- Wirtschaftsanker: Aktive Mitwirkung im Transferhub.
- Netzwerkpartner: Unterstützung durch einen Letter of Intent.
Eine Beteiligung bietet Unternehmen interessante Perspektiven:
- Langfristige Perspektive: Die Förderung ermöglicht Transferhubs mit bis zu 500.000 Euro für Hubmanagement und 4.5 Mio € für Projektförderung an zuwendungsfähigen Ausgaben pro Hub und Jahr und einer langfristigen Perspektive von bis zu zehn Jahren.
- Eine starke Stimme für die Diagnostik: Damit entsteht eine nachhaltige Struktur, in der die Diagnostikbranche ihre Interessen und Bedarfe aktiv einbringen kann.
- Frühe Einbindung der Wirtschaft: Industrieanforderungen und Bedarfe werden durch die aktiv beteiligten Unternehmen eingebracht und werden von Beginn an berücksichtigt – nicht erst am Ende eines Entwicklungsprozesses. Dadurch soll der Transfer in die Praxis beschleunigt und das sogenannte „Valley of Death“ zwischen Forschung und Markt überwunden werden.
- Mitgestaltung der Konzeptphase: Während der 100-tägigen Konzeptphase werden mit den aktiven Partnern gemeinsam Strategien entwickelt, wie die erforderliche Kofinanzierung von 500.000 € für die spätere Umsetzungsphase durch die Wirtschaft erreicht werden kann.
Da die endgültige Förderrichtlinie erst vor Kurzem veröffentlicht wurde und die Einreichungsfrist bereits am 31. August endet, ist der Zeitplan sehr ambitioniert. Wenn Sie Interesse an einer Mitwirkung haben oder weitere Informationen wünschen, sprechen Sie uns gern zeitnah an!
Wir freuen uns darauf, die Zukunft des Wissens- und Technologietransfers in Diagnostik und Medizintechnik gemeinsam mit Ihnen aktiv zu gestalten.